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Ende Juli war ich für ein paar Tage in Leipzig. Eine großartige Stadt. Ich war nicht zum ersten mal da. Obwohl die Stadt eher wenig moderne Architektur zu bieten hat, übt sie eine Faszination auf mich aus. Direkt nach meinem Aufenthalt war ich nicht wirklich zufrieden mit meinem fotografischen Ergebnis. Nachdem inzwischen schon wieder ein paar Monate verstrichen sind, sehe ich das etwas anders. Eines der Bilder könnte sich sogar zu einem meiner Lieblingsbilder entwickeln … 

Was sagt Ihr zu meinem SIXPICK #Leipzig? 

Hier findet Ihr meine letzten 3 SIXPICKS …

#hold_the_line
#BXL
#BSPF2019

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hold the line – oder „Der wohl heißeste Foto-Workshop den ich je besucht habe“

 

Nachdem ich die Fotos von Siegfried Hansen schon sehr lange mag, lag es nahe, dass ich im Frühjahr 2015 zuschlug und mir eines von 75 handsignierten Büchern mit dem Titel „hold the line“ bestellte. Einen handsignierten Print gab es auch noch dazu. Der Print hängt inzwischen neben anderen handsignierten Werken anderer mehr oder minder bekannter Fotografen bei mir zu Hause an der Wand und das Buch Nummer 34/75 steht im Regal. Zwischenzeitlich hatte ich mich dann auch schon 2x mit Siegfried in Hamburg getroffen und ausgetauscht.

Schon seit längerem liebäugelte ich damit, einen Workshop von Siegfried zu besuchen. Irgendwie wollte es aber mit den Terminen nie klappen. Außerdem wollte ich gerne in einer von mich fotografisch noch nicht erkundeten Stadt teilnehmen. Siegfrieds Workshops fanden bisher sehr häufig in Hamburg statt. In Hamburg war ich schon einige male zum fotografieren und hatte deshalb etwas Sorge von meinen bisherigen Fotowalks zu sehr beeinflusst zu sein. Auch in diesem Jahr sah es zunächst so aus, als sollte es erneut nicht passen. Zu einem Termin in Hannover Ende Juni hatte ich bereits zugesagt eine Reportage eines Wohltätigkeits-Golf-Tourniers zu fotografieren. Alle anderen Termine waren entweder ausgebucht oder eben wieder in Hamburg.  Als das Golf-Tournier dann Mitte April abgesagt wurde, sah ich das mit einem weinenden und einem lachenden Auge. Einerseits hatte ich mich auf den Auftrag gefreut, andererseits war das meine Gelegenheit an Siegfrieds Workshop in Hannover teilzunehmen. Also buchte ich umgehend meine Workshop-Teilnahme und freute mich wochenlang darauf!

Ende Juni war es dann soweit. An dem wahrscheinlich heißesten Wochenende des Jahres trafen wir uns an einem Freitag Abend mit Siegfried zum theoretischen Teil. Wir, das waren Guido Klumpe, aka @streetphotograph.de und Sascha Vogel, aka @berberbeard, beides großartige Street Fotografen vom @unposed_society_hannover Kollektiv, sowie Heiko und Heide. 

Der theoretische Teil startete mit einer Vorstellungsrunde und der Besprechung vorab von allen Teilnehmern eingereichter Bilder. Für mich war es sehr interessant zu sehen, welche Bilder Siegfried gut fand und welche er weniger gut fand, warum das so war und was er vielleicht anders gemacht hätte. Nicht, dass wir uns da in allen Punkten einig waren … aber einfach mal andere Sichtweisen zu hören, bringt einem ja häufig auch weiter! Danach folgte eine mega inspirierende Präsentation von Siegfried, in der er auch seinen Ansatz für ein strukturiertes Vorgehen auf der Straße vorstellte.

Am Samstag und Sonntag ging es dann auf die Straße. Siegfried lies es sich auch von der wirklich brüllenden Hitze nicht nehmen auf jeden Teilnehmer sehr individuell einzugehen. Für mich war es spannend zu sehen, auf welche Motive Siegfried ansprang und wie er diese aufnehmen würde. Hier gab es für jeden von uns viele hilfreiche Tipps. Gegen Abend ging es dann an die Bildauswahl und Bearbeitung. Auch hier war es für mich wieder mehr als spannend zu sehen, welche meiner Bilder Siegfried im Vergleich zu mir selbst auswählen würde. Eine kleine Auswahl meiner Ergebnisse könnt Ihr in meinem SIXPICK – hold the line sehen. 

Nach diesem wirklich tollen Workshop ging es für mich dann am Sonntag Abend wieder mit der Bahn zurück nach Mainz. 

Ihr wollt wissen, ob sich meine Art zu fotografieren seit dem Workshop verändert hat? Macht euch einfach selbst ein Bild davon. Aber Vorsicht – ein befreundeter Fotograf meinte ein paar Wochen nach dem Workshop, dass er schon Veränderungen wahrnehmen würde. Allerdings … hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht ein einziges Bild gezeigt, welches im oder nach dem Workshop entstanden ist … 😉

Unabhängig davon kann ich allen, die Siegfrieds Bilder mögen die Teilnahme an einem seiner Workshops wirklich sehr empfehlen. 

Jetzt aber viel Spaß mit meinem SIXPICK #hold_the_line! 

Wie immer geht es hier zu meinen letzten 3 SIXPICKS …

#BXL
#BSPF2019
#oculus

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Im Schatten des Cupido oder „Die unmögliche Challenge“

Während eines Chats mit René Wysk Anfang des Jahres, stellten wir fest, dass wir beide uns knapp in London verfehlen würden. Ich plante seinerzeit ein Wochenende in London. Leider exakt eine Woche nachdem René dort war. Es dauerte nicht lange, dass René die Idee hatte, dass wir unabhängig voneinander an der selben Location fotografieren um hinterher zu vergleichen, was der jeweils andere an der Location fotografiert hat. Da ich wusste, dass noch weitere Street-Fotografen vorhatten im Laufe des Jahres nach London zu reisen, lag es nahe die Challenge noch um weitere Fotografen zu erweitern. Leider zerschlugen sich die Pläne bei zwei der drei Kollegen. Aber bei Jens von Ewald aka Strassengeier, sollte es klappen! Und er war sofort dabei!

Ich war also Anfang April in London. Die Location, an der wir alle drei zeitlich unabhängig voneinander fotografieren wollten, war keine andere als der berühmte Piccadilly Circus. Offen gestanden weiß ich bis heute noch nicht, wer diese Location vorgeschlagen hatte und wie ich dazu kam dieser zuzustimmen. Wer meine Art der Fotografie kennt, kann sich denken, dass der Piccadilly Circus nicht unbedingt zu meinen Lieblings-Foto-Lokationen gehört … hinzu kam dann auch noch das einsetzende London Wetter…. leichter aber stetig anhaltender Nieselregen … 

Ganz ehrlich, wenn es die Challenge nicht gegeben hätte, wäre ich wahrscheinlich ohne nennenswerte Bilder wieder von dannen gezogen. Aber die Blöße wollte ich mir ja nicht geben. Also blieb ich vor Ort und es dauerte sehr lange, bis meine Idee reifte … meine Miniserie „Piccadilly Tweets“ findet Ihr in diesem Blogbeitrag.

Ach ja, noch ein paar Worte zum Titel dieses Blog-Beitrages … der Cupido als Gott der Liebe ist nicht nur zentrales Monument am Piccadilly Circus, sondern iauch der Titelgeber unserer kleinen Challenge.

Die nächste Herausforderung war für mich mit Blick auf die Veröffentlichung meiner Bilder so lange die Füße still zu halten, bis auch Jens in London war. Zu dritt haben wir uns dann in einer Videokonferenz gegenseitig unsere Bilder gezeigt. Schnell war uns klar, dass wir darüber gemeinsam berichten wollten. Für die Veröffentlichung konnten wir die Macher von Soul of Street gewinnen. Unser kleiner Beitrag sollte Anfang Oktober in der Jubiläumsausgabe des Soul of Street Magazins erscheinen. Bis dahin wollten wir immer noch keine Bilder veröffentlichen um dem Artikel nicht vorzugreifen …  grrr

Den vollen Artikel mit allen neun Bildern findet Ihr übrigens in der Jubiläumsausgabe des Soul of Street Magazins und im parallel erschienenen Blogbeitrag.

Meine kleine Serie mit dem Titel „Piccadilly Tweets“ findet Ihr zu Beginn dieses Blogbeitrages oder hier unterhalb, wo Ihr auch die Möglichkeit habt die Bilder einzeln im größeren Format anzuschauen. Insbesondere bei dem mittleren Bild lohnt es sich genauer hinzuschauen um alle Details zu erkennen! 

 

 

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Heute gibt es noch ein paar weitere Bilder, die an meinem Wochenende in Brüssel im Rahmen des Brussels Street Photography Festival (BSPF) entstanden sind. .

Viel Spaß mit meinem SIXPICK #BXL! 

Wie immer geht es hier zu meinen letzten 3 SIXPICKS …

#BSPF2019
#oculus
#bushwick

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Bereits zum 4. mal fand vom 4. bis 7. Oktober 2019 das Brussels Street Photography Festival (BSPF) statt. Dass nahmen „Fonzius Maximus“ und ich von den Collateral Eyes zum Anlass für ein Wochenende in Brüssel. Das BSPF ist eine großartige Plattform für alle die sich mit der Straßenfotografie beschäftigen. Neben einer fantastischen Ausstellung der Finalisten des diesjährigen Wettbwerbes hatten wir noch Gelegenheit uns die ebenfalls großartige Ausstellung der Women Street Photographers anzuschauen.  Daneben bot das Festival jede Menge Gelegenheit zum Netzwerken mit alten und neuen Bekannten, zu Fotowalks und Talks und dem ein oder anderen Workshop. Letzteres haben wir zwar nicht genutzt, aber ich habe das ein oder andere begeisterte Feedback von Teilnehmern gehört. Neben dem intensiven Austausch mit anderen Fotografen haben „Fonzius Maximus“ und ich uns vor allem aufs Fotografieren konzentriert. Eine kleine Auswahl meiner Fotos habe ich wieder für Euch in einem SIXPICK zusammengestellt …

Viel Spaß mit meinem SIXPICK #BSPF2019! 

Wie immer geht es hier zu meinen letzten 3 SIXPICKS …

#oculus
#bushwick
#starsandstripes

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